Die Fahrtrichtung passt und sie sieht sehr winterlich aus. Das Mittelmeertief hat sich wie erwartet
gebildet und schaufelt im Laufe der Nacht feuchte Luftmassen bis in den Zentralraum. Gleichzeitig
verdrängt kühle Luft aus dem Norden, die letzten Reste einer Warmfront. In der Nacht auf Donnerstag
und am Donnerstagvormittag schneit es verbreitet, wobei die größten Mengen im südlichen Bergland
zusammenkommen. Hier wächst die Schneedecke auf eine für die Jahreszeit beachtliche Höhe an.
Passend für die Openings der Skigebiete am Wochenende. Aber auch für den Zentralraum sollte
sich eine dünne Schneedecke ausbilden.                                                                     (29.11.2017)

Auf diesem Wege gelangt die Kaltluft polaren Ursprungs zu uns.

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Hier die Mengen die bis Freitagabend fallen

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Wie geht es weiter?

Das amerikanische Wettermodell von GFS sieht bis Mitte Dezember eine sehr winterlich Zeit auf uns zukommen.
Das Video zeigt die Temperaturverteilung in 1500m Seehöhe und reicht bis zum 15. Dezember. Bis dahin dürften
die frostige Luft im Land verweilen. Unsicher ist die Schneelage für das Flachland, da vor allem das europäische
Wettermodell einen kurzen Anstieg der Schneefallgrenze zum Wochenstart sieht. Danach dürfte es aber wieder
rasch bis ins Flachland schneien.

Die nächsten 7 Tage verlaufen um bis zu 4 Grad in unseren Breiten zu kühlen