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Der Mai 2010 war verregnet und kalt

  Der Mai war alles andere als ein Frühlingsmonat.
  Unzählige Tiefs sorgten für einen sehr feuchten
  und zu kühlen Mai. Im Durchschnitt war der Mon-
 at um 0,2 Grad zu kühl. Vor allem Mitte Mai war es
  mit Höchsttemperaturen um 10- 14 Grad zu kalt -
  in dieser Zeit fiel auch der meiste Regen, in Sum-
  me waren es 105,5 L/qm². Am kühlsten war es
 am 19. Mai, an diesem Tag fiel das Thermometer
 auf 4,6 Grad. Die Sonne hatte durch die vielen
 Wolken im Mai kein leichtes Spiel. Mit nur 125 Sonnenstunden, ist dies ein trauriger
Rekord, seit es Wetter aufzeichnungen gibt, gab es einen Mai an dem die Sonne so
wenig schien - der Durchschnitt liegt in etwa bei 235 Stunden. In Sachen Unwetter tat
sich auch einiges. Es gab zahlreiche Gewitter bei denen es zu Sturmböen und Über-
flutungen kam. Diese immer wiederkehrenden Tiefdruckgebiete verhinderten, dass sich
ein Hochdruckgebiet bilden konnte. Einen kurzen Hauch vom Sommer brachte der 25.
Mai, hier stieg das Thermometer auf 28 Grad, anschließende Gewitter brachten dann
wieder eine kühlere Wetterphase.
 

Berichte über Unwetter Tornado in Niederösterreich, Gewitter vom 30.5.2010