Inversionswetterlage
Bevorzugt entstehen Inversionwetterlagen in den Herbst- und Wintermonaten bei Hochdrucklagen
zb. in Verbindung mit Ostwetterlagen (Hoch über Skandinavien und Tief über Westeuropa)
Der niedrige Stand der Sonne über den Horizont erschwert im Herbst und im Winter den Abbau
der Inversion. Die unterbundene vertikale Luftströmung kommt erst wieder in Gang, wenn der hohe
Luftdruck weicht. Das ist der typische Fall bei Westwetterlagen -> lebhafter Wind, wechselhafte
Witterung. Aus diese Weise werden auch die Luftschichten bis zur Inversionsschicht mit frischer
Luft durchmischt.
Durch die Inversion wird die untere Luftschicht von der oberen abgeschirmt, man spricht von einer
stabilen Schichtung. Dies liegt an der höheren Dichte der kälteren Luftschicht, wodurch die turbulente
Vermischung mit der darüber liegenden wärmeren Luftschicht weitgehend unterdrückt wird.
Dies passiert meist in der Nacht wo die bodennahe Luftschicht stark abkühlt.
Durch die Abschirmung kann es vor allem bei Inversionen über größeren Städten zu einer Ansammlung
von Luftschadstoffen (Staub etc.) und anderen Beimengungen in der kühleren, unteren Schicht kommen.
Eine besonders starke und gerade über Ballungszentren auftretende Erscheinungsform einer solchen
Luftverschmutzung ist der Smog. Ein weiterer Phänomen ist auch der Industrieschnee.
Oberhalb der Inversionsschicht ist die Fernsicht dagegen deutlich erhöht, wobei sich meist der Blick auf
eine großflächige Dunstbildung in Bodennähe offenbart. (siehe Bilder unten)

Danke an dieser Stelle an www.wetter-kirschlag.at, für die Bilder.
- Info:
