2011
Der August 2011 war überdurchschnittlich warm
Den Sommer hatten viele schon abgeschrieben,
wenn da nicht die zweite Augusthälfte gewesen
wäre. Nach dem extremen Sonnenschein-Defizit
und mäßigen Temperaturen im Juni und Juli star-
tete der Sommer erst so richtig im August durch.
Badewetter vom feinsten und Höchstwerte bis zu
36,8 Grad stellten fast die Rekordwerte von 2003
(Jahrhundertsommer) ein. Mit den 36,8 Grad war
der Großraum Linz auch zugleich der Hitzepol in Oberösterreich, in Waidhofen an der
Ybbs (Niederösterreich) stieg die Quecksilbersäule am selben Tag auf 38,3 Grad.
Den österreichischen August-Hitzerekord hält seit 1992 Mistelbach an der Thaya
(Niederösterreich) mit 39,0 Grad. Im langjährigen Durchschnitt langen die Temp-
eraturen um 2,4 Grad höher. 254 Sonnenstunden sorgten dafür das es im August
unterdurchschnittlich viel geregnet hat. Gerade mal 68 Liter Regen pro m² sorgten
für eine trockene Zeit. Aber nicht nur Hitze gab es im August, auch der Herbst schaute
kurz mal vorbei, genauer gesagt am 11. August, wo das Thermometer auf
6,8 Grad fiel, in Freistadt waren es gar nur 4 Grad - in St. Michael im Lungau (Salzburg)
sank die Temperatur sogar auf 0,8 Grad. Die Hitzewelle wurde am 27. August durch eine
massive Kaltfront beendet, dabei gab es starke Unwetter). Seit dem extremen Temperat-
ursturz (an diesem Tag fielen die Werte von Spitze fast 37 Grad auf 22 Grad am nächsten
Tag zurück) verlief der August freundlich aber nicht mehr so heiß.
Danke an Fritz aus Traun, der diese tollen Bilder bei einem nächtlichen Gewitter eingefangen hat.

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