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Böenfront

 

In der Meteorologie bezeichnet eine Böenfront den Bereich des keilartigen Vordringens einer Kaltfront in den
vorgelagerten Warmluft innerhalb eines Tiefdruckgebiets. Bei diesem Wetterphänomen kommt es zu starken
Turbulenzen die wiederrum die namensgebenden Windböen erzeugen. Bei starkem Unwetter können auch
sogenannte Downbursts entstehen, dabei handelt es sich um extrem starken Fallwinde. Diese können teilweise
verehrende Schäden verursachen, auch in der Luftfahrt sind solche Fallwinde sehr gefürchtet. In den 70er und
80er gab es eine Serie von Unglücksfällen die dazu führten, dass eine intensive Forschung an entsprechenden
Warnsystemen für Flieger und auf Flughäfen stattfand. Ausgehend von der Gewitterzelle breitet sich die Böenfront
aus, oft verbunden mit typischen Böenwalzen (siehe Bilder unten). Hinter der Böenfront folgen meist intensive
Regenschauer, ausser die Front breitet sich nicht in die gleiche Zugrichtung wie die Gewitter aus. Die Bilder wurden
Richtung Westen, Raum Eferdinger fotografiert.