Der Übergang vom Sommer in den Herbst kam heuer abrupt. Der August zählte mit rund zwei Grad wärmer,
noch zu den fünf wärmsten der Messgeschichte, was man vom September nicht behaupten kann. Dieser
verlief bislang tiefherbstlich und vom Altweibersommer war bis jetzt keine Spur. Das kann sich aber in den
nächsten Tagen nun ändern.

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Der Vergleich August und September 2017 zeigt, wie rasch die Temperaturen mit dem Monatswechsel abkühlten 
und sich nicht mehr erholten.

 

Unter anhaltenden Tiefdruckaktivitäten wurde regelmäßig kalte Luft aus dem Norden über West- und Mitteleuropa
in den Süden gelenkt. Sobald diese das warme Mittelmeer erreichen, bilden sich Mittelmeertiefs, die in weiterer
Folge den Alpenraum mit feuchten Luftmassen versorgen. Das brachte vor allem im Süden Österreichs und dem
Norden Italiens viel Regen. Schnee war bei uns auf den Bergen auch schon mehrmals ein Thema.

Nun sollte die verfrühte tief herbstliche Wetterlage einem Hochdruckeinfluss weichen, der sich mit nächster
Woche abzeichnet. Nach einer weiteren Störung die uns am kommenden Wochenende erreicht, stellt sich die
Großwetterlage Mitte nächster Woche nachhaltig um. Ein großes Hochdruckgebiete über Mitteleuropa dürfte dann
für eine stabile Schönwetterphase sorgen. Ohne Nebel wird es zwar in den Niederungen auch nicht mehr gehen,
aber die Sonne sollte es doch noch bis zu uns schaffen - wenn es so kommt, dann passen auch die Temperaturen
die zwischen 17 und 19 Grad erreichen.                                                                                21.09.2017